Was ist Qigong ?

Qigong

 


Qigong ist schon über 3000 Jahre alt und stammt aus China. Die Wurzeln des medizinischen Qigong liegen in grauer Vorzeit, als es noch keine Ärzte gab, sondern heilkundige Frauen und Männer. So mancher Schamane hat damals intuitiv Übungen entwickelt, die etwas zur Heilung beitragen konnten. Eine der ältesten Überlieferung des medizinischen Qigong ist das „Spiel der fünf Tiere“. Auch im taoistischen, konfuzianischen und buddhistischen Bereich wurden Qigong Übungen oft in den klösterlichen Traditionen überliefert. Sie dienten der geistigen und körperlichen Gesundheit, ebenso wie der Selbstentwicklung.

 

Der heute gebräuchliche Name „Qigong“ kam erst viel später, im 20. Jahrhundert auf und fasst alles zusammen, was man tun kann, um das Qi, die Vitalenergie des Körpers zu aktivieren und zur Vervollkommnung zu führen. Qi bedeutet soviel wie Lebensenergie, Atem oder Lebenshauch, Gong heißt soviel wie Arbeit oder Übung.

Qigong ist somit ein Überbegriff für alle Übungen, die mit der Lebensenergie „ Qi“ arbeiten, unter den auch Tai Chi fällt. Zum medizinischen Bereich, welcher eine tragende Säule in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist, zählen alle Bewegungs-, Atmungs- oder Stimmeinsatzübungen, die einen erkennbar positiven Einfluss auf die Gesundheit haben, sowie auch stille Übungen. Dazu gehören z.B. die acht Brokate, das Spiel der fünf Tiere, die fünf inneren Organe, Chan-Mi-Chi-Gong oder der kleine Kreislauf. Qigong kann man im Stehen, Sitzen oder Liegen ausüben.

 

Qigong ist ein ganzheitliches System. Der Mensch ist mit der ganzen Schöpfung verbunden und hat seinen Platz zwischen Himmel und Erde. Er kann sich mit Yin- und Yang-Energien auftanken, seinen Energiehaushalt ausgleichen und somit für seine körperliche, geistige und seelische Gesundheit sorgen. Das Qi, die Vitalenergie, fließt im Körper in allen Gefäßen und Organen und in einem besonderen System von Kanälen und Leitbahnen, welches Akupunktur und Akupressur nutzen. Qigong-Übungen aktivieren diese Leitbahnen und führen somit zu einem schnelleren und kräftigeren Qi-Fluss im Körper. Bei vielen Bewegungen wird mit der Vorstellungskraft geübt, welche die Übung verstärkt.

 

Durch die Konzentration und langsame Bewegung beruhigt sich unser Nervensystem und Stress kann abgebaut werden. Durch das bewusste Atmen nehmen wir mehr Sauerstoff auf, was zu einer Verbesserung des Blutkreislaufs führen kann.

Qigong macht die Energiebahnen durchlässig und löst Blockaden, stärkt Muskeln, Sehnen und Bänder, stärkt das Gleichgewicht und die Flexibilität, reguliert den Blutdruck und die Körperflüssigkeiten, gleicht Yin und Yang aus.

 

Wir lernen die Energie zum Fließen zu bringen, sie zu spüren und dann bewusst zu lenken, dorthin, wo unser Körper sie braucht. Man spricht von Qigong, wenn die Atmung, die Bewegung und die Konzentration zusammenpassen.

 

Wenn man schulterbreit steht, die Arme beim Einatmen langsam anhebt und sich dabei vorstellt, mit den Händen ein am Boden befestigtes Gummiband nach oben zu ziehen und beim Ausatmen die Arme wieder senkt und sich dabei vorstellt, einen Ball ins Wasser zu drücken, oder die Luft unter den Händen zusammenzudrücken, und wenn man dann bei dieser Übung Wärme oder Kribbeln in den Händen spürt, mit der Aufmerksamkeit in den Körper wechselt und sich vorstellt, mit dem Heben der Arme die inneren Organe zu heben und mit dem Senken der Arme die inneren Organe zu senken, um so den Fluss von Qi zwischen den inneren Organen anzuregen - dann ist dies Qigong.

 

Das Geheimnis ist: Zeit investieren und einfach machen, sich den Übungen hingeben.

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